Frühe Pionierinnen
Sophie Taeuber-Arp (1889–1943): Tanz, Textildesign, Architektur, abstrakte Kunst — eine der wichtigsten Schweizer Gestalterinnen überhaupt. Anni Albers (Bauhaus, am Werkbund engagiert) ähnlich wirkungsvoll, später emigriert. Mit Sigrid Calon, Lora Lamm, Verena Loewensberg etablierte sich eine starke Generation.
Die 1960er- und 70er-Jahre
Karin Bühlmann, Cornelia Künzler, Ursula Hiestand, Carmen Perrin — Designerinnen, die in Agenturen oder selbstständig arbeiteten, oft mit Auszeichnungen, aber selten kanonisiert. Ihre Wiederentdeckung erfolgt erst in jüngerer Zeit.
Heute
An Schweizer Designhochschulen sind Studentinnen heute deutlich in der Mehrheit. In Spitzenpositionen — Studio-Leitung, Hochschul-Lehre, Auszeichnungen — bleibt die Repräsentation aber unterdurchschnittlich. Eine bewusste Sichtbarkeitsarbeit ist nötig.
Vorbilder
Junge Gestalterinnen brauchen Vorbilder. Wer einen Vorkurs absolviert, sollte aktiv weibliche Positionen aufsuchen — Ausstellungen, Bücher, Vorträge, Mentoring. Auch im Online-Vorkurs von Kunstschule.org sind weibliche Dozierende und Vorbilder Teil des Curriculums.
Gestalterischer Vorkurs als Online-Studiengang
Eine flexible, staatlich anerkannte Vorbereitung auf gestalterische Berufslehren und Hochschulen bietet der Online-Vorkurs von Kunstschule.org — ortsunabhängig, berufsbegleitend und mit persönlicher Begleitung durch erfahrene Dozierende aus Kunst, Design und Pädagogik.
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