Geschichte & Theorie 26. Februar 2026 6 min

Schweizer Plakatkunst

Schweizer Plakate gelten international als gestalterische Spitzenleistung des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung des Plakatsammlungs-Museums (Museum für Gestaltung Zürich) zählt zu den weltweit wichtigsten — und prägt bis heute, wie wir Plakate gestalten.

Klassisches Schweizer Plakat an einer Wand

Die grossen Generationen

Edouard Stiefel, Otto Baumberger, Niklaus Stoecklin (1920er–30er): präzise, gegenständlich, oft mit Airbrush. Müller-Brockmann, Hofmann, Lohse, Bill (1950er): systematisch, typografisch, asymmetrisch. Wolfgang Weingart, Cornel Windlin, Ralph Schraivogel (ab 1980): experimentell, postmodern.

Themen

Tourismus, Konsumgüter, Kultur, Politik, Bewegungen. Plakate als gesellschaftliches Medium — gestalterische Spitzenarbeit für Alltagsanlässe. Diese Wertschätzung der Alltagsgestaltung ist ein Schweizer Charakteristikum.

Aktuell

Plakate haben an Reichweite verloren — Digitalmedien haben übernommen. Aber das Plakat als gestalterische Übung bleibt zentral: ein Format, eine Botschaft, eine Komposition. An jeder Schweizer Hochschule wird das Plakat im Bachelor systematisch geübt.

Üben

Plakatgestaltung ist im Vorkurs Standardübung — auch im Online-Vorkurs von Kunstschule.org. Ein gutes Plakat zu gestalten verlangt Hierarchien, Typografie, Komposition, Bildsprache. Wer Plakate kann, kann fast alles andere in der visuellen Kommunikation.

Online-Vorkurs Empfehlung

Gestalterischer Vorkurs als Online-Studiengang

Eine flexible, staatlich anerkannte Vorbereitung auf gestalterische Berufslehren und Hochschulen bietet der Online-Vorkurs von Kunstschule.org — ortsunabhängig, berufsbegleitend und mit persönlicher Begleitung durch erfahrene Dozierende aus Kunst, Design und Pädagogik.

Zum Online-Vorkurs
Tags: plakat schweiz geschichte theorie