Berufsporträts 6 min

Bekleidungsgestalter:in: Beruf erklärt

Wer im Mode-Bereich gestalterisch arbeiten will, denkt oft zuerst an ein Hochschulstudium. Die Lehre als Bekleidungsgestalter:in EFZ ist ein wenig bekannter, aber sehr direkter Einstieg in den Beruf.

Bekleidungsgestalter:in: Beruf erklärt

Was umfasst die Lehre?

Modeskizzen, Schnittkonstruktion, Stoff- und Materialkunde, Nähtechniken, Anprobe und Anpassung, Konfektion. Schwerpunkte je Betrieb: Massatelier, Theaterwerkstatt, kleines Modelabel, klassische Konfektion. Sehr unterschiedlicher Charakter je Lehrbetrieb.

Voraussetzungen

Feinmotorik, gestalterisches Auge, mathematisches Verständnis (Schnittkonstruktion!), Materialgespür, Ausdauer. Wer nur die ästhetische Seite mag, aber das technische Handwerk scheut, ist falsch eingestiegen.

Wege nach der Lehre

Direkter Berufseinstieg in Massatelier oder Konfektion. Berufsmatura plus Bachelor in Modedesign (HEAD Genf, HSLU Luzern) möglich. Selbstständigkeit mit eigenem Label nach einigen Jahren Berufserfahrung. Internationale Auslandaufenthalte sind nicht selten.

Bewerbung

Mappe mit Modeskizzen, Stoffstudien, ersten Entwürfen, eventuell fertigen Stücken (Selbstgenähtes!).

Verzeichnis

Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick

Staatliche und private Schulen, vor Ort und online: Im Verzeichnis findest du alle Angebote der Schweiz mit Region, Form und direktem Kontakt zur Schule.

Alle Schulen vergleichen →
Tags: bekleidungsgestalter mode berufe lehre