Was macht ein/e Bekleidungsnäher/in?
Bekleidungsnäher/innen verarbeiten Stoffe zu fertigen Bekleidungsstücken: Hosen, Hemden, Blusen, Jacken, Berufsbekleidung. Sie bedienen Industrienähmaschinen, schneiden Stoffe nach Schnittmuster zu, nähen Einzelteile zusammen, kontrollieren Qualität. Die Arbeit ist seriell, präzise, oft im Team — im Atelier oder in der Konfektion.
Voraussetzungen
Feinmotorik, Sorgfalt, Ausdauer, gutes Augenmass. Affinität zu Stoffen und Textilverarbeitung. Die Lehre dauert zwei Jahre, abgeschlossen mit dem Eidgenössischen Berufsattest EBA. Nach erfolgreichem Abschluss ist der Übergang zur dreijährigen Lehre Bekleidungsgestalter/in EFZ verkürzt möglich.
Lehre und Lehrbetriebe
Lehrbetriebe sind kleine Massateliers, mittelgrosse Modefirmen, Berufsbekleidungshersteller sowie Theater- und Filmkostüm-Werkstätten. Berufsschule meist in St. Gallen, Zürich oder Bern. Bewerbung mit Schulnoten, Schnupperlehre und idealerweise erster textiler Arbeiten.
Mit Vorkurs zur Weiterentwicklung
Wer sich nach dem EBA gestalterisch weiterentwickeln möchte — etwa in Richtung Bekleidungsgestalter/in EFZ oder Modedesign-Studium — profitiert von einem gestalterischen Vorkurs.
Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick
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