Wo es Fortschritte gibt
An Designhochschulen sind Frauen heute oft in der Mehrheit. Internationale Studierende prägen den Campus. Kritische Perspektiven (postkolonial, feministisch, queer) sind Teil des Curriculums. Vor 30 Jahren war das anders.
Wo strukturelle Probleme bleiben
In Studio-Leitungen, Auszeichnungen, Honorarprofessuren bleibt die Repräsentation oft unter dem Durchschnitt. Migrantische Hintergründe sind in Bewerbungen, aber selten in Lehrkörpern. Klassenzugehörigkeit (häufig akademisches Elternhaus) wird selten thematisiert.
Was kann eine Schule tun?
Bewusst diverse Vorbilder im Curriculum (Bücher, Vorträge, Ausstellungsbesuche), Stipendien für unterrepräsentierte Gruppen, kritische Selbstreflexion in Theorieblöcken, Transparenz über Bewerbungsverfahren.
Was kann eine Studentin / ein Student tun?
Aktiv eigene Recherche betreiben — wer wird zitiert, wer ausgestellt, wer publiziert? Mit Mit-Studierenden ins Gespräch kommen. Die eigene Position reflektieren.
Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick
Staatliche und private Schulen, vor Ort und online: Im Verzeichnis findest du alle Angebote der Schweiz mit Region, Form und direktem Kontakt zur Schule.
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