Was macht ein/e Florist/in?
Florist/innen wählen, schneiden, arrangieren und binden Schnittblumen und Pflanzen zu Sträussen, Gestecken, Kränzen, Trauer- und Hochzeitsfloristik. Sie beraten Kund/innen, pflegen das Warenlager, dekorieren das Ladengeschäft und übernehmen Event-Floristik vor Ort. Saisonalität, Materialwissen und gestalterisches Auge prägen den Alltag.
Voraussetzungen
Gestalterisches Auge (Farbe, Form, Komposition), Affinität zu Pflanzen, Freude am Kundenkontakt, gewisse körperliche Belastbarkeit (frühe Arbeitszeiten, viel Stehen, Lasten heben). Die Lehre dauert drei Jahre und schliesst mit dem EFZ ab.
Lehrbetriebe und Spezialisierungen
Lehrbetriebe sind Blumenfachgeschäfte in der ganzen Schweiz. Spätere Spezialisierungen führen in Richtung Event-Floristik, Hochzeitsfloristik, Bühnen- oder Setdekoration, Trauerfloristik oder selbstständiges Atelier. Berufsprüfung (Floristin BP) und Höhere Fachprüfung (Floristmeisterin HFP) sind möglich.
Vorbereitung mit gestalterischem Vorkurs
Auch wenn der Vorkurs primär für klassische gestalterische Berufe konzipiert ist: Farbenlehre, Komposition, Materialerfahrung und gestalterische Konzeptarbeit sind für die Floristik direkt anwendbar.
Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick
Staatliche und private Schulen, vor Ort und online: Im Verzeichnis findest du alle Angebote der Schweiz mit Region, Form und direktem Kontakt zur Schule.
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