Die ehrliche Bestandsaufnahme
Werbung und Markendesign sind Treiber des Konsums. Verpackungsdesign produziert Müll. Mode-Marketing beschleunigt Wegwerfkultur. Architektur und Industrial Design sind ressourcenintensiv. Das ist keine moralische Anklage, sondern eine sachliche Beobachtung.
Was Designer:innen tun können
Aufträge wählen (Branchen-Tabus etablieren), Materialien hinterfragen, Langlebigkeit priorisieren, transparent kommunizieren, in Netzwerken arbeiten (Climate Designers, Berufsverbände mit Charta), eigene Projekte für Klima-Themen initiieren.
Was Designer:innen nicht alleine können
Strukturelle Probleme — Werbe-System, Wachstumslogik, fossile Infrastruktur — sind nicht gestalterisch zu lösen. Politische und kollektive Antworten sind nötig. Eine reine 'green design'-Rhetorik ohne strukturelle Veränderung ist Greenwashing.
Im Vorkurs
Eine zeitgemässe gestalterische Ausbildung thematisiert solche Fragen — nicht als Pflichtkür, sondern als integrale Reflexion.
Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick
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