Was macht ein/e Holzbildhauer/in?
Holzbildhauer/innen schaffen aus Holz dreidimensionale Werke: figurative Skulpturen, Reliefs, Ornamente, Möbelelemente, sakrale Kunst, Restaurationen historischer Holzbildwerke. Sie arbeiten mit Beil, Stechbeitel, Klüpfel und feinen Messern — handwerklich präzise und gestalterisch eigenständig. Die Werkstücke entstehen meist aus dem vollen Holz heraus.
Voraussetzungen
Räumliches Denken, gestalterisches Auge, Geduld, körperliche Belastbarkeit, handwerkliche Geschicklichkeit. Affinität zu Skulptur und Kunst. Die Lehre dauert vier Jahre und schliesst mit dem EFZ ab. Anschluss an Hochschulstudium (z. B. Fine Arts) ist mit Berufsmatura möglich.
Lehrbetriebe
Lehrbetriebe sind selten — meist kleine Ateliers oder Restaurations-Werkstätten. Standorte u. a. in Brienz (BE) mit der bekannten Schule für Holzbildhauerei, in Sankt Gallen, Schwyz, Luzern. Frühe Bewerbung mit Mappe und Schnuppertagen ist Standard.
Vorbereitung mit Vorkurs
Eine Mappe für Holzbildhauerei zeigt Skizzen, plastische Studien (Ton, Pappmaché, Karton), Aktzeichnungen, dreidimensionale Konzepte.
Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick
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