Trends & Reflexion 6 min

KI-Bildgeneratoren im Vorkurs

Midjourney, DALL-E, Stable Diffusion — KI-Bildgeneratoren sind im Mainstream angekommen. Sollten sie im Vorkurs Platz haben? Oder sind sie eine Abkürzung, die den Lernprozess unterhöhlt? Eine differenzierte Antwort.

KI-Bildgeneratoren im Vorkurs

Argumente dafür

Schnelles Visualisieren von Ideen, Erforschen von Stilrichtungen, Inspirationsquelle, ergänzendes Werkzeug zur eigenen Praxis. Wer KI-Tools beherrscht, wird in der späteren Berufspraxis produktiver — ein realer Vorteil.

Argumente dagegen

Eigenes Auge entwickelt sich durch eigenes Tun — nicht durch Prompten. Wer KI nutzt, ohne selbst zeichnen, fotografieren, komponieren zu üben, verliert die handwerkliche Substanz. Im Vorkurs geht es um das Aufbauen dieser Substanz.

Was sinnvoll ist

KI als Inspirationsquelle nutzen — okay. KI als Mappen-Inhalt einreichen — nicht okay. Aufnahmekommissionen erkennen KI-Bilder zunehmend. Wer beim Eignungstest plötzlich nicht zeichnen kann, wird durchschaut.

Die Mischung machts

Zeitgemässe Vorkurse üben klassische Techniken konsequent — und behandeln zugleich KI-Tools, ihre Funktionsweise und ihre kritische Einordnung. Diese Mischung ist zeitgemäss: nicht KI verteufeln, nicht KI als Allheilmittel verklären.

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Tags: ki tools trends lernen