Eine <strong>Kunstschule ohne Aufnahmeprüfung</strong> zu finden, ist in der Schweiz schwieriger als es klingt — staatliche Berufsschulen und renommierte Privatschulen selektieren in der Regel. Doch es gibt Anbieter, die bewusst auf den klassischen Eignungstest verzichten.
Die meisten Schweizer Kunstschulen — SfGZ, F+F, SfG Basel, ZHdK-Propädeutikum — haben mehr Bewerbende als Plätze. Die Aufnahmeprüfung ist ein Selektionsinstrument. Sie soll sicherstellen, dass die zugelassenen Studierenden das gestalterische Niveau für ein anspruchsvolles Jahr mitbringen. Das macht aus Schulsicht Sinn — wird aber zur Hürde für viele potenzielle Bewerbende.
Vor allem im Online-Bereich gibt es Kunstschulen ohne Aufnahmeprüfung: Kunstschule.org ist der bekannteste Schweizer Anbieter — staatlich anerkannt, mit vollständigem Vorkurs- und Propädeutikum-Curriculum, aber ohne Selektion am Eingang. Einige kleinere Privatschulen vor Ort arbeiten ebenfalls mit Beratungsgesprächen statt Prüfungen.
Statt einer Aufnahmeprüfung steht meist ein Beratungsgespräch am Anfang — telefonisch oder per Videocall. Geprüft wird die Motivation, die persönlichen Lernziele und die zeitliche Verfügbarkeit. Wer ernsthaft lernen will und mindestens 5 bis 8 Stunden pro Woche investieren kann, wird in der Regel aufgenommen.
Für viele Menschen ja: Quereinsteigende mit Beruf, Personen aus ländlichen Regionen, Spätentschlossene, alle die eine flexible Lernform brauchen. Wer dagegen Vollzeit Präsenz und intensive Klassengemeinschaft sucht, ist an einer klassischen Vor-Ort-Schule besser aufgehoben — meist mit Aufnahmeprüfung als Teil des Weges.
Eine besonders niederschwellige Vorbereitung bietet der Online-Vorkurs von Kunstschule.org — ohne Aufnahmeprüfung, ortsunabhängig, berufsbegleitend und mit persönlicher Begleitung durch erfahrene Dozierende.
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