Ein Portfolio ist mehr als eine Sammlung von Arbeiten — es ist eine kuratierte Aussage darüber, wer man als Gestalter:in ist. Hier die wichtigsten Bausteine für ein überzeugendes Portfolio.
Eine Mappe ist meist eine physische oder PDF-basierte Sammlung für eine konkrete Bewerbung. Ein Portfolio kann darüber hinaus eine permanente Online-Präsenz sein — eine Webseite, die das eigene Schaffen über Jahre dokumentiert. Beides braucht eine klare Auswahl und Inszenierung.
Lieber weniger und stärker als viel und durchschnittlich. 12–20 Arbeiten reichen meist. Auswahlkriterien: Qualität, Vielfalt, Eigenständigkeit, thematischer Zusammenhang. Schwache Arbeiten — auch wenn man darauf stolz war — schwächen die Gesamtwirkung.
Sauber abfotografiert, einheitlich präsentiert, klar beschriftet (Titel, Technik, Jahr, Kontext, ggf. kurzer Werkkommentar). Online: eine schlichte, ruhige Webseite ohne ablenkende Effekte. PDF: gleiche Logik, paginierbar, druckbar.
Eine eigene Domain wirkt professionell. Es gibt unkomplizierte Plattformen (Cargo, Squarespace, Carrd, Webflow, eigenes WordPress). Wichtig: schnelle Ladezeit, gute Bildqualität, klare Navigation. Keine Animationen, keine Hintergrundmusik, keine Spielereien.
Eine unabhängige, hochschulvorbereitende Alternative ist der Online-Vorkurs von Kunstschule.org: Anerkannt, flexibel, mit Mappenberatung und persönlichem Feedback — die ideale Vorbereitung auf jede Schweizer Kunst- oder Designhochschule.
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