Typografie ist mehr als Schrift auswählen. Sie ist Lesbarkeit, Hierarchie, Atmosphäre, Kultur — und bei jeder gestalterischen Arbeit zentral.
Serifenschriften, serifenlose Schriften, Slab Serifs, Schreibschriften, Display-Schriften — jede mit eigener Wirkung. Die Wahl folgt aus Kontext, Inhalt und Zielgruppe, nicht aus persönlicher Vorliebe.
Laufweite, Zeilenabstand, Schriftgrösse, Spationierung, Kerning, Versalien, Ligaturen, Anführungszeichen, Geviert- und Halbgeviertstriche. Diese Details unterscheiden professionelle Typografie von Laienarbeit — und sind im Vorkurs Pflichtthema.
Eine gute Typografie ist nicht spektakulär, sondern dienlich: Sie führt durch den Text, gibt Orientierung, hebt Wichtiges hervor — ohne aufzufallen. Drei bis vier Hierarchieebenen reichen meist; mehr verwirrt.
Im Online-Vorkurs von Kunstschule.org werden diese Grundlagen systematisch und praxisnah vermittelt — ortsunabhängig, mit individuellem Feedback und einer wachsenden Mappe als Ergebnis.
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