Bewerbungsmappe für ein Bachelor-Studium in Design
Für ein Bachelor-Studium in einem gestalterischen Fach an einer Schweizer Hochschule (ZHdK, HSLU, HGK FHNW, HEAD, ECAL, HKB) braucht es eine starke Mappe. Sie ist die erste Hürde — und entscheidet, ob man zum Eignungsverfahren eingeladen wird.
Umfang und Inhalt
Eine Bachelor-Mappe umfasst typischerweise 15–25 Arbeiten. Verschiedene Techniken (Zeichnung, Malerei, Foto, Digital, 3D), eigenständige Projekte, Skizzenbuch-Auszüge, Beobachtungen aus dem Alltag. Schulische Pflichtarbeiten reichen alleine nicht — Aufnahmekommissionen wollen Eigenmotivation sehen.
Reihenfolge und Dramaturgie
Stärkste Arbeit zuerst — sie entscheidet, ob die Mappe ernst genommen wird. Danach ein abwechslungsreiches, aber thematisch konsistentes Set. Letzte Arbeit ebenfalls stark, um in guter Erinnerung zu bleiben. Keine Füllarbeiten.
Präsentation und Format
Mappen werden meist digital eingereicht (PDF), oft zusätzlich physisch zum Eignungsverfahren mitgebracht. Bilder sauber abfotografiert oder gescannt, gute Lichtbedingungen, einheitliche Bildgrösse, klare Beschriftung von Titel, Technik, Format, Jahr.
Was nicht reingehört
Kopien (z. B. nach Mangas, Disney-Figuren), unverarbeitete Schulaufgaben ohne eigenständigen Anteil, Tattoo-Designs ohne gestalterischen Kontext, Wandbilder ohne Konzept. Die Mappe zeigt eigenes Denken — nicht Reproduktionsfähigkeit.
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