Was macht ein/e Gewebegestalter/in?
Gewebegestalter/innen entwerfen und produzieren gewebte Stoffe — für Mode, Innenarchitektur, Kunst oder industrielle Anwendungen. Sie wählen Garne, planen Bindungen, programmieren Webstühle (heute oft computergesteuert) und überwachen die Produktion. Daneben fallen Musterung, Farbgestaltung und konzeptionelle Entwurfsarbeit an.
Voraussetzungen
Gestalterisches Auge, Affinität zu Farbe und Material, technisches Verständnis (Webtechnik ist hochgradig systematisch), Geduld, Sorgfalt. Mathematisches Grundverständnis hilft bei Bindungsanalysen. Die Lehre dauert drei Jahre und schliesst mit dem EFZ ab.
Lehrbetriebe und Markt
Die Lehre wird meist im Verbund mit der Schule für Gestaltung Bern und Biel sowie spezialisierten Textilbetrieben angeboten. Der Schweizer Textilmarkt ist klein, aber mit qualitativ hochwertigen Manufakturen — und einer wachsenden Nachfrage nach lokal produzierten, ökologisch verantwortlichen Stoffen.
Vorbereitung mit Vorkurs
Eine Mappe für Gewebegestaltung zeigt Material- und Farbexperimente, Entwürfe, eventuell erste textile Arbeiten. Der Online-Vorkurs von Kunstschule.org vermittelt diese Grundlagen systematisch — Farbenlehre, Materialerfahrung, gestalterisches Konzeptarbeit. Eine starke Mappe entsteht in 12 Monaten Vorkurs.
Gestalterischer Vorkurs als Online-Studiengang
Eine flexible, staatlich anerkannte Vorbereitung auf gestalterische Berufslehren und Hochschulen bietet der Online-Vorkurs von Kunstschule.org — ortsunabhängig, berufsbegleitend und mit persönlicher Begleitung durch erfahrene Dozierende aus Kunst, Design und Pädagogik.
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