Berufsporträts 14. April 2026 6 min

Tag im Leben einer Polydesignerin 3D

Polydesigner/innen 3D verbinden Konzept und Handwerk — sie entwerfen und bauen Räume, Schaufenster, Messestände, Ausstellungen. Ihr Berufsalltag ist abwechslungsreich, körperlich anstrengend und zutiefst gestalterisch. Eine Innenansicht.

Schaufenstergestaltung im Aufbau

Morgens: Konzept und Skizze

Der Tag beginnt oft am Zeichentisch oder am Bildschirm — Skizzen, Moodboards, 3D-Modelle in SketchUp oder Vectorworks. Briefings vom Verkauf, Themen für die nächste Saison, Materialvorschläge an Lieferanten. Konzeptarbeit ist 30–40% der Zeit.

Mittags: Werkstatt

Im Atelier wird gebaut. Holz, Metall, Karton, Folien, Lichtelemente, Stoff. Sägen, Schrauben, Kleben, Lackieren. Körperliche Arbeit, oft im Stehen, oft mit Maschinen. Hier zeigt sich, ob ein Konzept tatsächlich funktioniert.

Abends: Aufbau am Standort

Schaufenster, Messestand, Verkaufsraum — der Aufbau passiert oft nachts oder ausserhalb der Öffnungszeiten. Konzentration und Improvisationsfähigkeit gleichermassen gefragt. Ein gut funktionierender Aufbau ist die halbe Miete.

Wege in den Beruf

Klassisch über die Lehre Polydesigner/in 3D EFZ. Vorbereitung mit Vorkurs ist üblich — Mappe, gestalterische Grundlagen, dreidimensionales Denken. Online möglich mit dem Online-Vorkurs von Kunstschule.org, der explizit auch räumliche und plastische Übungen beinhaltet.

Online-Vorkurs Empfehlung

Gestalterischer Vorkurs als Online-Studiengang

Eine flexible, staatlich anerkannte Vorbereitung auf gestalterische Berufslehren und Hochschulen bietet der Online-Vorkurs von Kunstschule.org — ortsunabhängig, berufsbegleitend und mit persönlicher Begleitung durch erfahrene Dozierende aus Kunst, Design und Pädagogik.

Zum Online-Vorkurs
Tags: polydesigner berufe alltag lehre