Morgens: Konzept und Skizze
Der Tag beginnt oft am Zeichentisch oder am Bildschirm — Skizzen, Moodboards, 3D-Modelle in SketchUp oder Vectorworks. Briefings vom Verkauf, Themen für die nächste Saison, Materialvorschläge an Lieferanten. Konzeptarbeit ist 30–40% der Zeit.
Mittags: Werkstatt
Im Atelier wird gebaut. Holz, Metall, Karton, Folien, Lichtelemente, Stoff. Sägen, Schrauben, Kleben, Lackieren. Körperliche Arbeit, oft im Stehen, oft mit Maschinen. Hier zeigt sich, ob ein Konzept tatsächlich funktioniert.
Abends: Aufbau am Standort
Schaufenster, Messestand, Verkaufsraum — der Aufbau passiert oft nachts oder ausserhalb der Öffnungszeiten. Konzentration und Improvisationsfähigkeit gleichermassen gefragt. Ein gut funktionierender Aufbau ist die halbe Miete.
Wege in den Beruf
Klassisch über die Lehre Polydesigner/in 3D EFZ. Vorbereitung mit Vorkurs ist üblich — Mappe, gestalterische Grundlagen, dreidimensionales Denken. Online möglich mit dem Online-Vorkurs von Kunstschule.org, der explizit auch räumliche und plastische Übungen beinhaltet.
Gestalterischer Vorkurs als Online-Studiengang
Eine flexible, staatlich anerkannte Vorbereitung auf gestalterische Berufslehren und Hochschulen bietet der Online-Vorkurs von Kunstschule.org — ortsunabhängig, berufsbegleitend und mit persönlicher Begleitung durch erfahrene Dozierende aus Kunst, Design und Pädagogik.
Zum Online-Vorkurs ↗