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10 Tipps für eine starke Mappe

Eine starke Mappe entsteht nicht in zwei Wochen vor der Bewerbung. Sie ist Resultat einer ehrlichen, mehrmonatigen Auseinandersetzung mit eigenen Stärken und Schwächen — und mit dem, was Aufnahmekommissionen wirklich sehen wollen. Diese zehn Punkte machen den Unterschied.

10 Tipps für eine starke Mappe

1. Lieber weniger als zu viel

15–20 Arbeiten reichen meist. Eine Mappe wird oft an ihrer schwächsten Arbeit gemessen — wer die mittelmässigen weglässt, gewinnt automatisch. Wenn man bei einer Arbeit selbst zögert, gehört sie wahrscheinlich nicht in die Mappe.

2. Eigeninitiative sichtbar machen

Schulaufgaben allein reichen nicht. Aufnahmekommissionen wollen sehen, dass jemand auch ohne Auftrag gestalterisch arbeitet — Skizzenbücher, fotografische Serien, eigene Projekte, Materialexperimente. Das beste Indiz für Eignung ist sichtbare Eigenmotivation.

3. Stärkste Arbeit zuerst

Die erste Doppelseite entscheidet, ob die Mappe ernst genommen wird. Hier kommt die selbstbewussteste, technisch und konzeptionell stärkste Arbeit hin — nicht die chronologisch älteste.

4. Bandbreite zeigen, aber mit rotem Faden

Verschiedene Techniken (Zeichnung, Foto, 3D, digital) machen Sinn — aber thematisch oder ästhetisch sollte ein roter Faden erkennbar bleiben. Eine zusammenhanglose Sammlung wirkt beliebig.

5. Mappenberatung früh suchen

Drei Monate vor der Bewerbung ist eine externe Beurteilung unbezahlbar.

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