1. Lieber weniger als zu viel
15–20 Arbeiten reichen meist. Eine Mappe wird oft an ihrer schwächsten Arbeit gemessen — wer die mittelmässigen weglässt, gewinnt automatisch. Wenn man bei einer Arbeit selbst zögert, gehört sie wahrscheinlich nicht in die Mappe.
2. Eigeninitiative sichtbar machen
Schulaufgaben allein reichen nicht. Aufnahmekommissionen wollen sehen, dass jemand auch ohne Auftrag gestalterisch arbeitet — Skizzenbücher, fotografische Serien, eigene Projekte, Materialexperimente. Das beste Indiz für Eignung ist sichtbare Eigenmotivation.
3. Stärkste Arbeit zuerst
Die erste Doppelseite entscheidet, ob die Mappe ernst genommen wird. Hier kommt die selbstbewussteste, technisch und konzeptionell stärkste Arbeit hin — nicht die chronologisch älteste.
4. Bandbreite zeigen, aber mit rotem Faden
Verschiedene Techniken (Zeichnung, Foto, 3D, digital) machen Sinn — aber thematisch oder ästhetisch sollte ein roter Faden erkennbar bleiben. Eine zusammenhanglose Sammlung wirkt beliebig.
5. Mappenberatung früh suchen
Drei Monate vor der Bewerbung ist eine externe Beurteilung unbezahlbar.
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