Praxis & Tipps 5 min

Wie führt man ein Skizzenbuch?

Ein Skizzenbuch ist mehr als ein leeres Heft. Es ist Werkstatt, Beobachtungsmaschine, Gedächtnis und Übungsplatz zugleich. Wer es ernst nimmt, entwickelt eine gestalterische Eigenständigkeit, die keine Schule alleine vermitteln kann.

Wie führt man ein Skizzenbuch?

Was gehört rein?

Alles. Schnellzeichnungen aus dem Tram, Beobachtungen im Café, Ideen für Projekte, Materialcollagen, Schriftproben, Erinnerungsbilder, Diagramme, Wörter und Sätze. Ein Skizzenbuch ist privat — die Hemmung muss raus.

Welches Format?

Eines, das man wirklich dabei hat. Lieber A6 in der Hosentasche als A4 im Rucksack. Hardcover hält besser, aber Soft-Cover liegt sich flexibler. Papierdicke mindestens 100g/m², damit Tinte nicht durchschlägt.

Wie oft?

Täglich. Auch wenn nur 5 Minuten. 30 Tage Konsequenz schlagen ein 8-Stunden-Workshop. Wer im Jahr ein Skizzenbuch füllt, hat eine Mappe, die sich von alleine aufgebaut hat.

Skizzenbuch im Vorkurs

In den meisten Vorkursen ist das Skizzenbuch Pflichtteil — es wird begleitet, kommentiert und verbessert. Diese strukturierte Begleitung beschleunigt den eigenen Sprung enorm.

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