Aus der Beobachtung extrahieren
Spaziergang durch die Stadt, Ausstellungsbesuch, Wald, Markt — überall liegen Farbkombinationen. Mit dem Smartphone festhalten, später analysieren: welche drei bis fünf Farben fassen die Stimmung? Eine Palette ist immer eine Reduktion.
Drei Farben statt zwanzig
Gute Paletten sind sparsam. Drei bis fünf Hauptfarben, plus eventuell ein Akzent. Mehr verwässert. Eine Faustregel: 60% Hauptfarbe, 30% Zweitfarbe, 10% Akzent.
Digitale Werkzeuge
Adobe Color (color.adobe.com), Coolors, Paletton oder einfach Procreate mit Farbpipette. Nützlich, aber kein Ersatz für das eigene Auge. Wer nur algorithmisch arbeitet, lernt nicht Farben sehen.
Übung im Vorkurs
In den meisten Vorkursen ist Farbenlehre Pflichtteil — von Itten-Übungen bis zu eigenen Farbsammlungen aus Beobachtung. Eine konsequente Praxis bringt das eigene Farbauge in einem Jahr deutlich vorwärts.
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