Die grossen Generationen
Edouard Stiefel, Otto Baumberger, Niklaus Stoecklin (1920er–30er): präzise, gegenständlich, oft mit Airbrush. Müller-Brockmann, Hofmann, Lohse, Bill (1950er): systematisch, typografisch, asymmetrisch. Wolfgang Weingart, Cornel Windlin, Ralph Schraivogel (ab 1980): experimentell, postmodern.
Themen
Tourismus, Konsumgüter, Kultur, Politik, Bewegungen. Plakate als gesellschaftliches Medium — gestalterische Spitzenarbeit für Alltagsanlässe. Diese Wertschätzung der Alltagsgestaltung ist ein Schweizer Charakteristikum.
Aktuell
Plakate haben an Reichweite verloren — Digitalmedien haben übernommen. Aber das Plakat als gestalterische Übung bleibt zentral: ein Format, eine Botschaft, eine Komposition. An jeder Schweizer Hochschule wird das Plakat im Bachelor systematisch geübt.
Üben
Ein gutes Plakat zu gestalten verlangt Hierarchien, Typografie, Komposition, Bildsprache. Wer Plakate kann, kann fast alles andere in der visuellen Kommunikation.
Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick
Staatliche und private Schulen, vor Ort und online: Im Verzeichnis findest du alle Angebote der Schweiz mit Region, Form und direktem Kontakt zur Schule.
Alle Schulen vergleichen →