Geschichte & Theorie 6 min

Schweizer Typografie

Wenn international von 'Schweizer Typografie' gesprochen wird, ist eine spezifische Schule gemeint — entstanden in den 1950er-Jahren in Zürich und Basel, mit Auswirkungen bis heute. Eine kurze Einordnung.

Schweizer Typografie

Die Hauptfiguren

Emil Ruder (Basel), Armin Hofmann (Basel), Josef Müller-Brockmann (Zürich), Max Bill (Zürich). Sie systematisierten Typografie als rationale, lesbarkeitsorientierte Disziplin — mit Grid, asymmetrischer Komposition, serifenlosen Schriften und mathematischer Proportion.

Internationale Wirkung

Die Helvetica (1957) und die Univers (1957) wurden zu Weltschriften. Das Schweizer Grid-System wurde Standard in Magazin-, Buch-, Werbe- und später Webdesign. Bis heute prägen Schweizer Designer:innen internationale Studios — von Foster bis Apple.

Aktuelle Schulen

HGK FHNW Basel pflegt die typografische Tradition besonders konsequent. ECAL hat ein international beachtetes Type-Design-Programm. ZHdK arbeitet typografisch breit und experimentell. An allen drei Schulen ist Typografie Pflicht — und im Vorkurs Vorbereitung.

Im Online-Vorkurs

Wer hier solide Grundlagen erwirbt, hat die typografische Basis für jedes weitere gestalterische Studium.

Verzeichnis

Alle Vorkurse und Propädeutika im Überblick

Staatliche und private Schulen, vor Ort und online: Im Verzeichnis findest du alle Angebote der Schweiz mit Region, Form und direktem Kontakt zur Schule.

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Tags: typografie schweiz geschichte theorie